Wichtiger Hinweis für Deutschland: Die hier vorgestellten Ausom-Modelle mit zwei Motoren haben derzeit keine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für den öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland. Bitte fahre sie ausschließlich auf Privatgelände, auf dem die Nutzung erlaubt ist. Für Fahrten im deutschen Stadtverkehr empfehlen wir den Ausom L1 mit ABE: Er ist für typische Wege in der Stadt ausreichend ausgelegt. In Österreich gelten eigene Vorschriften; prüfe vor der Nutzung die lokalen Anforderungen und die Zulassung des konkreten Modells. Eine Freigabe für Deutschland bedeutet nicht automatisch, dass ein Modell in Österreich zugelassen ist – und umgekehrt.

Welcher E-Scooter mit zwei Motoren passt zu deinem Bedarf? Das hängt vor allem davon ab, wo du fahren darfst und was deine Strecke verlangt: Steigungen, Untergrund, gewünschte Reichweite und Bremsen spielen eine größere Rolle als eine möglichst hohe Wattzahl. Für erlaubte Fahrten auf Privatgelände stellen wir die Ausom-Modelle vom kompakten Einstieg bis zum leistungsstarken Offroad-Modell vor.

Die schnelle Orientierung: Der K20 Pro Dual ist eine Option für regelmäßige Steigungen und längere Strecken auf geeignetem Gelände. Die Gosoul 2 Pro Dual ist als ausgewogene Kombination aus Akku, Federung und Leistung interessant. Für mehr Akkureserve kommen L2 Max Dual oder DT2 Pro infrage; der F1 Max ist auf anspruchsvollere Offroad-Nutzung ausgelegt. Suchst du einen E-Scooter für deutsche Straßen und Radwege, ist der L1 ABE die passendere Wahl.

Ausom E-Scooter mit zwei Motoren – der DT2 Pro im Modellvergleich
Ausom DT2 Pro: ein Dual-Motor-Modell für Strecken, bei denen Reichweite und Bremsausstattung wichtig sind.

Welche Streckenanforderungen sind entscheidend?

Steigungen, Anfahren am Hang und Abfahrten

Eine kurze, steile Rampe fordert den Scooter anders als ein langer Anstieg. Auch Gewicht, Gepäck und häufiges Anfahren am Hang wirken sich aus. Für hügelige private Teststrecken – etwa auf einem abgesperrten Gelände mit Höhenunterschieden, wie sie in Regionen rund um Stuttgart oder im Alpenvorland vorkommen können – solltest du nicht nur auf die Steigfähigkeit achten. Bei Abfahrten ist eine gut dosierbare, zum Einsatz passende Bremse ebenso wichtig. Die Beispiele beschreiben Geländeformen, keine Empfehlung, dort ohne die erforderliche Zulassung auf öffentlichen Wegen zu fahren.

Pflaster, schlechter Belag und befestigte Wege

Kopfsteinpflaster, geflickter Asphalt, festgefahrener Boden und lockerer Schotter sind nicht dasselbe. Federung, Reifenprofil und -breite, Bodenhaftung und Bremsen müssen zum Untergrund passen. Zwei Motoren allein machen die Fahrt weder komfortabler noch sicherer. Nutze unbefestigte Wege nur, wenn das Gelände freigegeben ist und der Hersteller den Einsatz dafür vorsieht.

Längere Strecken: Reichweite mit Reserve planen

Rechne Hin- und Rückweg zusammen und plane Spielraum für Umwege, Höhenmeter und Wetter ein. Die maximale Reichweite aus dem Datenblatt ist ein Herstellerwert und kein Versprechen für jede Fahrt. Beladung, Geschwindigkeit, Temperatur und Streckenprofil beeinflussen die tatsächliche Reichweite.

Wie viel Leistung braucht ein E-Scooter mit zwei Motoren?

Eine Angabe wie 1100 W × 2 bezeichnet zwei Motoren mit jeweils 1100 W Spitzenleistung. Bei 1400 W × 2 sind es auf dem Papier zusammen 2800 W Spitzenleistung. Das kann mehr Leistungsreserve für häufige oder steilere Anstiege bieten. Es sagt allein jedoch nicht zuverlässig voraus, wie sich ein Scooter an einer langen Steigung verhält.

Berücksichtige zusätzlich Akku, Drehmoment, Gesamtgewicht, Reifen und das nötige Bremsverhalten bergab. Für moderat hügelige Strecken kann ein Dual-Motor-Modell mit geringerer Spitzenleistung ausreichen; bei häufigen Steigungen und Anfahrten am Hang kann mehr Reserve sinnvoll sein. Entscheidend bleibt der konkrete Einsatz – und in Deutschland der zulässige Nutzungsort.

Welche Ausstattung zählt neben der Motorleistung?

  • Bremsen: Vergleiche mechanische und hydraulische Scheibenbremsen sowie die Wartung. Hydraulische Bremsen können bei häufigen Abfahrten interessant sein.
  • Federung: Auf unebenem, freigegebenem Gelände beeinflussen Federung und Einstellmöglichkeiten den Komfort und die Kontrolle.
  • Reifen: Breite und Bauart müssen zum vorgesehenen Untergrund passen. Die genannten Modelle haben je nach Ausführung 10-Zoll-Reifen.
  • Trittfläche und Gewicht: Bei längeren Fahrten zählen Standfläche, Bedienbarkeit und Transportgewicht. Ein leistungsstarker Scooter kann schwer und unhandlich sein.

Prüfe vor dem Kauf immer die aktuelle Produktseite. Ausstattung und technische Angaben können je nach Modellversion oder Markt abweichen.

Ausom Dual-Motor-Modelle im Vergleich

Die folgende Übersicht fasst die Herstellerangaben aus dem französischen Ausgangsartikel zusammen. Sie ist kein unabhängiger Test. Reichweiten und Steigfähigkeiten sind Maximal- bzw. Herstellerangaben; im Alltag hängen die Ergebnisse von Beladung, Tempo, Temperatur und Gelände ab. Für Deutschland gilt für alle unten genannten Dual-Motor-Modelle der Hinweis am Anfang: keine ABE für den öffentlichen Straßenverkehr, Nutzung nur auf erlaubtem Privatgelände.

Modell Akku / angegebene Reichweite Leistung / Steigung laut Hersteller Ausstattung und Einsatz
Gosoul 2 Dual 48 V, 13,5 Ah; bis zu 70 km 2200 W; bis 27 % E-ABS und Scheibenbremsen vorn/hinten; Einstieg für moderat hügelige Privatstrecken.
K20 Pro Dual 48 V, 18 Ah (864 Wh); bis zu 90 km 2 × 1400 W, 2800 W Spitzenleistung; bis 33 % Tubeless-Reifen 10 × 2,75 Zoll; für regelmäßige Steigungen und längere Fahrten auf geeignetem Gelände.
Gosoul 2 Pro Dual 48 V, 18 Ah (864 Wh); bis zu 90 km 2 × 1400 W, 2800 W Spitzenleistung; bis 33 % ShocFree®-Federung, E-ABS und Scheibenbremsen; ausgewogener Allrounder für gemischtes Privatgelände.
L2 Max Dual 48 V, 20,8 Ah (998 Wh); bis zu 90 km 2688 W Spitzenleistung; bis 46 % ShocFree®-Federung mit doppelter Schwinge, 10 × 3 Zoll Reifen; für anspruchsvolleres Gelände und Steigungen.
DT2 Pro 52 V, 23,4 Ah (1216,8 Wh); bis zu 115 km 2 × 1100 W, 2912 W Spitzenleistung; bis 36 % Hydraulische Bremsen mit E-ABS, einstellbare Federung und 10 × 3 Zoll Reifen; interessant bei längeren Strecken und häufigen Abfahrten.
F1 Max 60 V, 20,8 Ah (1248 Wh); bis zu 100 km 2 × 1400 W, 3840 W Spitzenleistung; bis 38 % ShocFree®-Federung mit vier Federn, hydraulische Bremsen, 10 × 3 Zoll Reifen; für klaren Offroad-Bedarf auf dafür freigegebenem Gelände.


Welches Budget solltest du einplanen?

Der Einstieg: Gosoul 2 Dual oder K20 Pro Dual

Die Gosoul 2 Dual ist die einfachere Konfiguration mit 648 Wh Akku und bis zu 70 km angegebener Reichweite. Der K20 Pro Dual bietet mit 864 Wh, zwei 1.400-W-Motoren und bis zu 33 % angegebener Steigfähigkeit mehr Reserve. Welches Modell verfügbar ist und was es aktuell kostet, siehst du im DE-Shop.

Die ausgewogene Ausstattung: Gosoul 2 Pro Dual

Die Gosoul 2 Pro Dual kombiniert 864 Wh Akku und zwei 1.400-W-Motoren mit der ShocFree®-Federung. Sie ist eine naheliegende Wahl, wenn du auf erlaubtem Privatgelände sowohl Steigungen als auch wechselnde Untergründe fährst.

Mehr Akku oder ein klarer Spezialbedarf

Der L2 Max Dual bietet eine größere Batterie als die beiden Einstiegsmodelle und eine höhere angegebene Steigfähigkeit. Der DT2 Pro setzt auf mehr Akkukapazität und hydraulische Bremsen. Der F1 Max ist für anspruchsvolleres Gelände konzipiert und mit rund 36 kg besonders schwer. Preise, Aktionen und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Markt und ändern sich; deshalb übernehmen wir keine französischen Preise in diesen Deutschland-Ratgeber.

Wann lohnt sich ein Upgrade?

  • Du fährst auf erlaubtem Gelände regelmäßig lange oder steile Anstiege: vergleiche Steigfähigkeit, Akku und Gewicht.
  • Du hast häufig längere Strecken oder Abfahrten: prüfe Akkureserve und Bremsausstattung.
  • Du fährst überwiegend auf kurzen, flachen Strecken: zusätzliche Spitzenleistung kann unnötig sein.
  • Du suchst einen Scooter für deutsche Straßen und Radwege: wähle ein Modell mit ABE, etwa den Ausom L1. Ein Dual-Motor-Modell ohne ABE ist dafür keine Alternative.

Mehr zu den Voraussetzungen für den Straßenverkehr findest du in unserem Ratgeber zu E-Scooter und ABE in Deutschland sowie im Überblick zum Ausom L1 ABE.

Häufige Fragen zu E-Scootern mit zwei Motoren

Darf ich einen Ausom Dual-Motor-E-Scooter in Deutschland auf der Straße fahren?

Nein. Die hier vorgestellten Dual-Motor-Modelle haben derzeit keine ABE für den öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland. Fahre sie nur auf Privatgelände, wenn die Nutzung dort erlaubt ist. Für öffentliche Straßen und Radwege kommt ein dafür zugelassenes Modell wie der Ausom L1 ABE infrage.

Welcher E-Scooter eignet sich für den Stadtverkehr in Deutschland?

Für typische Stadtwege empfehlen wir den Ausom L1 mit ABE. Er ist auf den Stadtverkehr ausgerichtet und erfüllt den von dir gesuchten praktischen Zweck, ohne dass du die zusätzliche Leistung eines Dual-Motor-Modells brauchst. Prüfe vor der Fahrt die geltenden Verkehrsregeln und die Angaben auf der Produktseite.

Kann ich mit einem Dual-Motor-E-Scooter in Österreich auf öffentlichen Wegen fahren?

Das lässt sich nicht pauschal aus der deutschen ABE ableiten. In Österreich gelten eigene Vorschriften und Anforderungen, die sich ändern können. Prüfe vor der Nutzung die aktuelle Regelung am konkreten Ort sowie die Zulassung des Modells. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsauskunft.

Welcher Dual-Motor-E-Scooter eignet sich für Steigungen?

Vergleiche nicht nur die angegebene Steigfähigkeit, sondern auch Akku, Gewicht, Beladung und Bremsen. Laut Herstellerangaben bietet der L2 Max Dual in dieser Auswahl die höchste Steigfähigkeit. Die Angabe ist kein unabhängiger Testwert und sagt nichts über die Zulässigkeit auf öffentlichen Wegen aus.

Bedeutet eine Reichweite von 90 oder 115 km, dass ich so weit fahren kann?

Nicht unbedingt. Es handelt sich um maximale Herstellerangaben unter bestimmten Bedingungen. Gewicht, Geschwindigkeit, Steigungen, Temperatur und Stopps können die tatsächliche Reichweite deutlich verringern. Plane Hin- und Rückweg mit Reserve.

Sind hydraulische Bremsen notwendig?

Nicht für jeden Einsatz. Sie können bei häufigen Abfahrten oder hoher Belastung interessant sein, benötigen aber passende Wartung. Entscheidend sind Strecke, Fahrweise und der korrekte Zustand der Bremsanlage.

Ist ein E-Scooter mit zwei Motoren immer besser als ein Modell mit einem Motor?

Nein. Zwei Motoren können auf geeignetem Gelände zusätzliche Leistungsreserve bieten, bringen aber nicht automatisch mehr Komfort, Reichweite oder Sicherheit. Für kurze, flache Stadtwege ist ein zugelassener, passend dimensionierter E-Scooter wie der L1 ABE meist die sinnvollere Wahl.

Fazit: Wähle den Scooter nach Strecke, Ausstattung und erlaubtem Einsatzort – nicht nur nach der Wattzahl. In Deutschland sind die hier verglichenen Dual-Motor-Modelle für Privatgelände gedacht; für den Stadtverkehr ist der L1 ABE die passende Empfehlung.